4 außergewöhnliche Retail Spaces

| Text by: FRAME

Tags: Retail Experience| Retail Design

 

Der Einzelhandel gilt in der Gestaltung oft als vergleichsweise konservativ – insbesondere dann, wenn der Fokus auf Umsatz und der Schaffung möglichst ertragreicher Flächen liegt. Diese vier Retail-Spaces gehen stattdessen bewusst ein Risiko ein, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – was in einem extrem wettbewerbsintensiven Markt mindestens genauso wichtig sein dürfte.

 

 

Vom Transaktionsraum zum theatralischen Erlebnis

Das Worldbuilding von Adererror setzt sich auch am Standort Tokio fort: Dort werden die wertvollen Flächen im Erdgeschoss und im Schaufenster genutzt, um Kunst statt Ware zu präsentieren. Die erzählerische Reise der künstlerischen Installationen zieht Besucher:innen in den Produktpräsentationsbereich hinein und verwandelt Zuschauer in Käufer.
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Die Sinne ansprechen, um einen starken Eindruck zu hinterlassen

Kaufhäuser stehen weltweit unter Druck – das Department of Taste-Pop-up von Fenwick, gestaltet von Bompas & Parr, ist eine kreative Antwort auf diese Herausforderung. Das kleine, aber wirkungsvolle sensorische Erlebnis spricht Sehen, Hören und Schmecken an und verankert eine starke Erinnerung im Bewusstsein der Besucher:innen.
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Mutig, respektlos und eine Freude zum Entdecken

Die Archiv-Boutique dieser Kette aus Los Angeles scheut sich nicht, aufzufallen: Mit Space-Age-Ästhetik und ungewöhnlichen Materialien an jeder Ecke fügt der von Studio O gestaltete Raum ein sorgfältig kuratiertes Sammelsurium von Objekten in eine minimalistische Umgebung ein. Die spielerische räumliche Topografie lädt zum lustvollen Stöbern ein.
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Wenn der räumliche Rundgang das Symbolische widerspiegelt

Betritt man den Standort von Sinners Inc. in Aarhus, empfängt einen ein Empfangstresen, der wie ein riesiges Portal wirkt. Wohin es führt? In die transformative Kraft von Tattoos. Das Konzept von Kidz Studio für das Tattoo-Atelier von Sinners Inc. in Aarhus entfaltet sich über drei Zonen – Geburt, Transformation und Wiedergeburt – und spiegelt damit die symbolische Reise des Tätowierens wider.
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