Die französische Lederwarenmarke Polène setzt ihre globale Einzelhandelsexpansion fort und eröffnet ein Geschäft im renommierten Duomo-Einkaufsviertel von Mailand. Das Unternehmen hat sich eine langgestreckte Erdgeschossfläche in einem sechsstöckigen Bürogebäude aus den 1950er-Jahren an der Ecke Via Manzoni und Via Pisoni gesichert und das in Kopenhagen ansässige Büro Norm Architects beauftragt, ein Ladenkonzept zu entwickeln, das von Mailänder Interieurs, ihrer reichen Materialpalette, der Tradition der Enfilade-Raumabfolge sowie nicht zuletzt von Polènes Hingabe an Handwerkskunst inspiriert ist.
Wenig überraschend gliedert sich das Geschäft in eine Abfolge von Räumen, die den Besucher auf eine räumliche Reise mitnehmen und mit Materialien gestaltet sind, die häufig in der Mailänder Architektur Verwendung finden – von Stein und Holz über Leder und Ziegel bis hin zu Stoffen. Diese allmähliche Vertiefung von Farbigkeit und Textur spiegelt die Herstellung der Lederwaren der Marke wider und zielt darauf ab, einen direkten Dialog zwischen Produkt und Raum herzustellen.
Beim Betreten des Geschäfts werden die räumlichen Gliederungen sofort sichtbar und laden die Besucher dazu ein, den Raum zu erkunden. Entlang einer klar definierten Achse, die auf einer Seite von großen Fenstern und Installationen begleitet wird, öffnen sich verschiedene intime Nischen mit hochwertig gefertigten Holzregalen, Schränken und Theken, auf denen Polène-Taschen, Accessoires und Wohnprodukte präsentiert werden. Am hinteren Ende finden Besucher schließlich eine wandmontierte Keramikinstallation, die das Einkaufserlebnis um eine kontemplative Komponente bereichert.