House of Dior Shinsaibashi

| Text by: RetailDesignBlog

Tags: Flagship-Store| Flagship Store| Fashion| Dior

 

Jonathan Anderson hat mit seinen ersten Kollektionen Dior-Fans weltweit begeistert – ein starkes Signal für das ikonische Modehaus, das seine Retail-Präsenz in den wichtigsten Märkten weiter ausbaut. Einer dieser Schlüsselmärkte ist zweifellos Japan. Dort eröffnet am Donnerstag, den 21. Mai, offiziell das House of Dior Shinsaibashi, der neueste Flagship-Store der Marke in Osaka. Prominent gelegen an der Shinsaibashi-suji, der lebhaften Hauptstraße des gleichnamigen Shoppingviertels, erstreckt sich das Geschäft über vier Etagen eines Gebäudes, das vom renommierten Architekten und langjährigen Dior-Kollaborateur Sou Fujimoto entworfen wurde. Dank seiner markanten, wellenförmigen Fassade hebt sich das Gebäude eindrucksvoll von seiner Umgebung ab. Das Interior Design stammt von einem weiteren langjährigen Partner des Hauses: dem New Yorker Architekten Peter Marino.

 

 
 

Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Rauminszenierungen orientiert sich die Ästhetik stark am Dior-Flagship-Store an der eleganten Avenue Montaigne in Paris. Alle Etagen sind durch eine elegante Treppe verbunden, die sich um Skulpturen von Alice Aycock windet. Im Erdgeschoss finden Besucherinnen Damenaccessoires, Schuhe sowie eine kuratierte Auswahl an Lederwaren, ergänzt durch Düfte und Fine-Jewellery-Stücke aus der La Collection Privée. Dieser Bereich wird von einem üppigen vertikalen Garten geprägt. Eine Etage höher präsentiert Dior seine Damen-Ready-to-Wear-Kollektion alongside ikonische Taschenmodelle. Die dritte Etage ist dem Herrenbereich gewidmet – mit Parkettboden, dunkelblauen Sesseln samt passenden Teppichen und robusten Chrom-Displays. Wie in jedem Dior-Flagship-Store ist auch dieses Haus mit einer kuratierten Auswahl an Kunstwerken und Designobjekten führender Künstler:innen und Designer:innen ausgestattet, die nicht nur Diors Nähe zur kreativen Avantgarde unterstreichen, sondern auch das Einkaufserlebnis aufwerten.

 

 
 

 

Und was gibt es dort zu entdecken? Zu sehen sind unter anderem Werke von Christian Bérard, einem Freund und Berater von Christian Dior bei der Eröffnung seiner ersten Boutique, ebenso wie Arbeiten der Künstlerin Claude Lalanne – etwa ihre Ginkgo-Bank – sowie Kunstmöbel des Designers Franck Evennou und Tim Hylands Neuinterpretation des Toile-de-Jouy-Motivs. Als besonderes Highlight verleihen die konservierten Blumenarrangements von Azuma Makoto der japanischen Ikebana-Kunst eine neue Form und erzählen zugleich auf poetische Weise von Christian Diors Leidenschaft für Gärten.

Abgerundet wird das Erlebnis im House of Dior Shinsaibashi durch „Monsieur Dior“, ein elegantes Restaurant, dessen Interieur Peter Marino als Hommage an die legendären Gärten des Designers konzipiert hat. Kulinarisch verantwortet wird das Konzept von Anne-Sophie Pic, der französischen Spitzenköchin mit den meisten Michelin-Sternen weltweit. Sie interpretiert Diors Geschichte und ikonische Designcodes – von Cannage-Mustern über ovale Formen bis hin zu Leopardenprints – in einem speziell für dieses exklusive Restaurant entwickelten Menü neu.